Stundenauffüllen bei Krankheit von Teilzeitmitarbeitenden?
Wir stolpern immer wieder über die selbe Frage. Als Beispiel : der Mitarbeiter arbeitet 80%, wir arbeiten nach der Wertmethode, sprich er arbeitet jeden Tag 6.57 Stunden. Wenn er nun von Mittwoch bis Donnerstag zu 100% krankgeschrieben ist, ist der Krankheitswert logischerweise auch 6.57 Stunden. So rutscht er ins Minus, da er ja keine Chance hat Stunden zu generieren. Wie ist es in der Praxis, sollen wir ihm die Stunden auf unser Tagessoll von 8.2 Stunden auffüllen ? Ich freue mich über ein Feedback.
2 Antworten
Es empfiehlt sich, insbesondere, wenn man immer wieder über dieselbe Frage stolpert, sich von der Wertmethode schleunigst zu verabschieden und auf die Zeitmethode zu wechseln. Die gleichen Probleme gibt es bekanntlich nicht nur bei Krankheit, sondern bei allen Absenzen, aber auch bei Feiertagen etc.
Zudem sollte in Personalinformationssystemen möglichst die Realität abgebildet werden, nicht irgendwelche Durchschnitte. Er arbeitet eben gerade nicht jeden Tag 6.57 Stunden - sondern das ist nur so eingetragen, warum auch immer.
Tatsächlich sollte es nicht der Arbeitnehmer sein, der ins Minus fällt, nur weil der Arbeitgeber eine falsc...
Guten Tag
Hier kommt es auf die Regelung des Arbeitgebers an. Wenn Mitarbeitende einen fixen Arbeitstag pro Woche frei haben bei 80% z.B. den Mittwoch, kann bei einer ganzen Woche Krank entweder 6.57h an 5 Tagen oder 8.2h an 4 Tagen geplant werden. Wenn der Montag aber 8.2h gearbeitet wird und dann Dienstag bis Freitag eine Krankmeldung erfolgt und 6.57h geplant werden würden, wäre der Mitarbeitende im Plus oder wenn der freie Tag der Montag wäre im Minus. Es müsste eine einheitliche Regelung festgelegt werden, wie solche Absenzen geplant werden. Wenn die Mitarbeitenden so Minusstunden generieren, ist dies ja nicht auf die Krankheit, sondern auf den bereits bezogenen freien Tag zurück zu führen und somit mit der Berücksichtigung des Wochensoll / Wochenist ...